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Um 1840 soll der Gutsinspektor Mr. Dexter in der irischen Grafschaft Kerry verwilderte Bergrinder mit einer kleinen Milchviehrasse gekreuzt haben; so entstand das Dexter-Rind. In Irland wurde dieses Rind zur "Kuh des armen Mannes". Das robuste, kleine Rind lieferte Fleisch und Milch, war anspruchslos in Haltung und Fütterung, widerstand Krankheiten und gedieh selbst in karger Bergwelt gut. Später wurde es durch moderne Hochleistungsrinder verdrängt; nur einige englische Herden über-lebten. Heute besinnt man sich wieder auf die Qualitäten der Rasse. Neben den altbekannten Vorzügen schätzt man heutzutage auch ihre Eignung zur Landschaftspflege: Selbst an steilen Hängen bewegen sich die Tiere trittsicher voran.