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Das Tiergehege im Kaisergarten

Das Tiergehege am Schloss Oberhausen konnte 2013 sein 75jähriges Bestehen feiern. Heute wird sein Angebot bei freiem Eintritt vor allem von Familien mit Kindern aus Oberhausen, vom Niederrhein und aus dem gesamten westlichen Ruhrgebiet genutzt und als besonders schönes Stück Natur mitten im Ballungsraum geschätzt. Im Jahresschnitt zählt das Tiergehege im Kaisergarten über 400.000 Besucher.

Zum zoologischen Konzept des Tiergeheges im Kaisergarten gehört die Beschränkung auf heimische Wildtiere und Haustiere. Damit besetzt der Kaisergarten eine sympathische Nische zwischen den zahlreichen zoologischen Gärten und Tierparks der Region. Die Teilung durch einen Restarm der Alten Emscher macht es möglich, im nördlichen Gehegeteil überwiegend Wildtiere zu präsentieren. In der südlichen Hälfte leben vor allem Haustiere, zum Teil in seltenen, alten und vom Aussterben bedrohten Rassen. So lernen die Besucher bei ihrem Rundgang verschiedene Haustiere kennen und gleich nebenan deren wilde Vorfahren.

Zurzeit zeigt und züchtet der Kaisergarten rund 300 Tiere in 21 Säugetierarten und-rassen sowie 18 Vogelarten und -rassen und einer Reptilienart. Neben seltenen heimischen Wildtieren wie Nordluchs, Wolf und Steinbock gehören auch Esel, Ziegen und Schafe sowie Wollschweine zu den Publikumslieblingen.

Gerade für Stadtkinder ermöglicht das Tiergehege im Kaisergarten hautnahe  Begegnungen mit heimischen Wild- und Haustieren. Besonders beliebt bei den Kindern ist der Streichelzoo, verbunden mit der Möglichkeit, viele Tierarten im Gehege und an den Teichen selbst zu füttern.

Das Tiergehege im Kaisergarten wird durch die OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadt Oberhausen, bewirtschaftet. Eine promovierte Biologin, vier ausgebildete Tierpfleger/innen, drei Parkaufsichten und eine Verwaltungskraft sind für das Wohl und eine attraktive Präsentation ihrer Pfleglinge zuständig. Das Tiergehege ist ein erfolgreicher Ausbildungsbetrieb.